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Philipp Poisel *Als gäb's kein Morgen mehr*

NEWSTICKER: Zwischenprüfung bestanden

Endlich kann ich das freudige Ergebnis kundtun. Nach einem viertel Jahr (insgesamt einem Jahr) ist es nun amtlich: ich bin Teil von glücklichen 17%, die ihre Zwischenprüfung schon nach dem 2. Semester bestanden haben. Woohoo… Hört sich jetzt erst mal mega spektakulär an, aber im Endeffekt heißt das nur, dass ich am Ende von diesem Semester keine Klausur schreiben muss und in den Semesterferien ohne Umschweife mit dem ersten großen Schein in einem der Hauptrechtsgebiete (Zivilrecht, Strafrecht oder Öffentliches Recht) beginnen kann. Also mit einem Teil von dem großen Schein, einer Hausarbeit also… ich freu mich. Ehrlich!
Und diese ganze Warterei hatte ja auch noch eine furchtbare Begleiterscheinung… zum Ende der Semesterferien wurden die ersten Ergebnisse bekannt gegeben, von den dreien, die erwartet hatte, waren zunächst nur zwei in der Liste. Nicht so schlimm dachte ich mir, das andere Ergebnis wird ja dann bald nachkommen… Dann jetzt Anfang November, wo die Nachnamenbuchstaben A bis M Einsicht nehmen konnten, wurde die Liste noch mal aktualisiert… ich guck da so ran und mein eines Ergebnis für Zivilrecht hat dann noch immer gefehlt… und dann fängt man ja an, sich so richtig Gedanken zu machen… und das habe ich dann auch… ich dachte mir so, wenn ab heute Einsicht ist und da jetzt immer noch nen paar Ergebnisse fehlen, dann heißt das doch sicher nur, dass das die Leute sind, die nicht mitgeschrieben haben und demnach eh kein Ergebnis erwarten müssen… ich habe aber mitgeschrieben und kein Ergebnis… das darf doch wohl nicht wahr sein… was ist da passiert Klausur verschwunden oder was… na ja und so zog sich das dann eine Woche hin… im Studienbüro nachfragen wollte ich auch nicht… weil die manchmal, gerade in so Stresswochen dann doch immer recht ungehalten sind, wenn man mal was anderes will, als das was auf dem Plan steht… Am Dienstag bin ich dann endlich ganz aufgeregt zum Studienbüro und bekam dann meinen Packen Klausuren überreicht… und auch meine korrigierte Zivilrechtsklausur… und die habe ich im Gegensatz zu den anderen beiden Klausuren auch gar nicht mal so schlecht bestanden… son Ergebnis im Examen und mir stehen diverse Türen offen… hach. Was macht man nicht alles mit…

Insgesamt ist dadurch das Unileben für mich recht entspannt geworden… ohne den Druck im Nacken, dass man eben am Ende ne Klausur schreiben muss… Na ja.. eine Klausur sitzt mir dann doch im Nacken… Englisch. Und das wird irgendwie schwerer als erwartet… mein Englisch ist nämlich momentan irgendwie nicht so doll… Aber noch ist ja nicht aller Tage Abend… also mal ganz ruhig bleiben.
Die bestandene Zwischenprüfung befreit mich trotz allem nicht von der Lernerei, denn wie gesagt, erst mal stehen jetzt die großen Scheine in ihrer schier unüberwindbar wirkenden Größe vor mir und dann bellt ja aus der Ferne auch das Staatsexamen Monstrum...

Ansonsten alles gut… große, schöne Ereignisse werfen ihre Schatten voraus und werden mir noch bis zum Ende des Monats die Zeit versüßen… gar bis zum Ende des Jahres… und dann?! Wir werden sehen, es ergeben sich sicher andere Highlights im nächsten Jahr dann, die mein Herzchen erfreuen werden.
Irgendwie wird es schon gehen.

Jetzt wollte ich gerade zu einem abschließenden Satz kommen, der da lauten sollte: Macht’s gut Nachbarn. und das erinnert mich doch zugleich an das Highlight in dieser Woche neben der Klausureinsicht… Am Dienstag und Mittwoch gastierte Kurt Krömer im Nikolaisaal in Potsdam und da der Dienstag blitzschnell ausverkauft gewesen war, musste der Zusatztermin herhalten, um meine Mama, Anni und mich [erneut] zu Kurti zu führen. Die Karten lagen hier schon seit dem Sommer bei mir rum und in der langen Zeit hatten wir alle schon diverse Male vergessen, dass die Karten überhaupt existieren… aber dann war es am Dienstag endlich soweit.
Aufgehübscht machten wir drei Ladies uns auf den Weg zu dem einzig waren Kurt. Vor der Show noch ein Glas Sektchen geschlürft und dann ging es um kurz nach acht auch los. Kurt Krömer betrat die Bühne… nein, so stimmt das auch nicht, denn zuerst betrat sein Keyboarder (!) Polski die Bühne und dann kam Kurt und wurde gefeiert. Und legte los mit seinem charmanten Neuköllner Witz und Esprit. Ein wenig aufgewärmt, wurde dann gleich ein Pärchen gesucht, was als Ehrengast auf der Bühne Platz nehmen sollte und auch währende der ganzen Kröm de la Kröm Veranstaltung in Interaktion mit Kurt treten sollte. Erwischt hat es ein Pärchen aus Berlin-Zehlendorf, was dann auch noch reichlich beschenkt wurde, nicht nur materiell, sondern auch… nun ja… sagen wir mal emotional… Viele der Witze kannten zumindest Anni und ich schon aus seinen zahlreichen Sendungen im Fernsehen und auch noch aus dem Warm-Up zur TV-Aufzeichnung von Anfang des Jahres… lustig war es dennoch, auch wenn man die Witze nun schon eins zwei mal gehört hat. Nach einer kurzen Pause ging es dann auch noch in eine zweite Runde, die zwischendurch etwas geschwächelt hat, aber mit einem furiosen Ende überzeugen konnte. Denn nach dem Kurt es mehrmals versucht hat, das Publikum zum Gehen zu bewegen, traf er noch auf das Böse… „Hat das Böse da etwa gelacht? Ich glaub das Böse verliert gleich seinen Job und muss von Hartz IV leben, ich hab doch das Böse gerade lachen gehört…!“ Und so endete ein fulminanter Kabarettistenabend. Und ich fühle mich durch das ganze Programm auch dafür entschädigt, dass sich der liebe Kurt nach der Show dann doch nicht mehr, wie eigentlich versprochen im Foyer hat sehen lassen… Was will ich denn auch noch mehr von ihm sehen? Schließlich habe ich schon mal seinen nackten Hintern gesehen…

Und um das Package aus Bildung, Spaß, Unterhaltung und Musik dann auch noch komplett zu machen, nun noch eine Musikempfehlung von mir:
Philipp Poisel. Vielen schon seit geraumer Zeit von Fritz her ein Begriff, wo sein Song Wo fängt dein Himmel an rauf und runter lief. Und nun hat mich dieses Fieber auch gepackt. Ich kannte das Lied auch schon, habe aber alles andere, also die Albumveröffentlichung und so weitestgehend ignoriert, bzw. gar nicht mitbekommen. Doch Dank studivz ist es ja möglich den derzeitigen Gefühlszustand seiner Freunde ohne Probleme einzusehen und da hat die liebe Tina auf den Philipp hingewiesen mit einer zitierten Zeile und das hat mich dann mal wieder so gepackt, dass ich um jeden Preis das Album besorgen musste und es dann begeistert verschlungen habe… Genau die richtige Musik für Herzkranke und Herbstkranke und sowieso und überhaupt, hören, gut finden, weiter sagen.
Jetzt stehe ich allerdings vor einem Problem… während ich diesen Eintrag getippt habe, habe ich das Album durchgehört… und bei jedem der Songs dachte ich, das wird jetzt der Song des Tages sozusagen, den ich euch präsentiere. Das Album hat zwölf Stücke… zwölf Songs des Tages… das geht doch nicht… das Lied was mich am meisten geflasht hat, gibt es natürlich nirgends einfach so zum Anhören/-gucken… aber ich empfehle es euch dennoch, „Irgendwann“ heißt das Lied und es beinhaltet gar meisterwerkliche Zeilen, die zwar sehr schlicht gehalten sind, aber dennoch mehr als alles aussagen… Ich denk‘ an dich, denn was and’res kann ich nicht… mehr Hach! So ist das! Verdammt noch mal…
Wie gesagt finde ich den Song allerdings nirgends, um ihn hier zu präsentieren, also muss ein anderes Liedchen herhalten und zwar eines der schnelleren von dem Wo fängt der Himmel an Album, nämlich, „Als gäb’s kein Morgen mehr“

14.11.08 18:06
 


bisher 3 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Ava / Website (15.11.08 13:24)
Glückwunsch zur bestandenen Zwischenprüfung!!! lg


tequiero / Website (17.11.08 17:06)
Na dann reihe ich mich auch ein: Herzlichen Glückwunsch zur bestandenen Prüfung! Congratulations!


Beachie / Website (17.11.08 20:50)
Herzlichen Glückwunsch zur bestandenen Ziwschenprüfung! 17 % klingt aber wirklich wenig. Wann musst du denn deinen nächsten Schein machen? Jura scheint echt dein Ding zu sein.

Deinen Musiktipp werde ich mir später zu Gemüte führen.

Meine letzte Bemerkung: mir gefällt die Schriftfarbe nicht.

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